Opti PM Stäfa – Nik erreicht den 8. Rang

20161002_opti_pm_staefaSamstag/Sonntag, 1./2. Oktober 2016 wurde vor dem Segelclub Stäfa eine Opti-PM ausgetragen. 128 Opti-Seglerinnen und -Segler, fünf Läufe und ansprechende Windstärken zeichneten das PM-Wochenende rekordverdächtig aus. Besonders am Samstag konnten bei fairen Windbedingungen drei Starkwindläufe mit Westwind bis zu 4 Beaufort ausgesegelt werden. Einige Juniorinnen und Junioren wurden dabei kräftig gefordert. Am Sonntag nach einer der Regenfronten folgt aus dem Linthtal ein Ostwind mit wiederum 2-3 Beaufort. Dies ermöglichte nochmals zwei interessante Läufe zu segeln. Dank einem Laufsieg im vierten Lauf und einem 2. Rang im fünften Lauf erreichte Nik Burkhard den achten Rang im Gesamtklassement. Ein tolle Leistung! Nach einem rundum erfolgreichen Anlass konnte der Regattapräsident, Fabian Schiltknecht, um 16.30 Uhr die Preise vor den zahlreichen Jugendlichen, Coaches und Eltern überreichen.

1.Surroca AdrianSUI 1801SNG5 Pt.
2.Grange ArnaudSUI 1776SNG7 Pt.
3.Thommen MaximeSUI 1680YCZ11 Pt.
SSTR5:
8.Burkhard NikSUI 1630SCE20 Pt.
18.Kaiser SimonSUI 1751SCStä35 Pt.
35.Tresky BenSUI 1693SVT71 Pt.
47.Tappolet MyrlinSUI 1539YCH93 Pt.
61.Kuster YannikSUI 1692SVT115 Pt.
71.Eberle AnninaSUI 1606SVT127 Pt.
84.Rigling LinusSUI 1705ZYC144 Pt.

 

Laser PM Ascona 3./4. September 2016 – SSTR5 in der Schweizer Sonnenstube

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Am Samstagmorgen ging die Fahrt los nach Ascona. Wir gelangten mit wenig Stau, was über den Gotthard ja nicht selbstverständlich ist, in den YCAS (Yacht Club Ascona). Es hatte ein wenig Nebel doch ansonsten war das Wetter sehr sonnig, heiss und schön und versprach guten Thermikwind. Nach dem Einschreiben luden wir schnell unsere Boote ab und takelten auf. Doch die Thermik und der Nordwind kämpften noch gegeneinander und wir nutzten diese Zeit zum Lernen. Als dann der Kampf der Winde sein Ende nahm und Theresa uns gut gestärkt und gut gelaunt hinter die Brissago-Insel geschleppt hatte konnten wir uns mit gutem Thermikwind einsegeln. Den ersten Lauf konnten wir mit rund 15 Knoten starten und dieser Wind blieb auch bis zum Schluss. Beim zweiten und dritten Lauf nahm der Wind dann nach und nach ab, doch es konnten alle Wettfahrten abgeschlossen werden, der Letzte mit Abkürzung. Wir waren alle einigermassen zufrieden mit unseren Resultaten, denn es war nicht sehr einfach die Winddreher zu erkennen und die richtige Seite zu wählen. Nach dem Nachtessen im Club und dem Debriefing in der Jugendherberge gingen wir schon bald zu Bett.

Am nächsten Morgen hatten wir dann noch zwei Krankfälle mit Alessandro der sich eine Grippe eingeholt hatte und Thomas der von Schmerzen einer Mittelohrentzündung geplagt wurde. Zum Glück hatten wir Theresa, die nebst Trainerin auch noch Krankenschwester ist, und bekamen noch die Unterstützung von den Eltern Zimmermann. Da es wenig Sinn machte, dass die zwei Kranken noch segeln, ging es für die beiden vorzeitig nach Hause. Dies hatte für die beiden zum Glück keine Folgen. Am Sonntag wurde der vierte Lauf nach dem Vorwind wegen einem 180 Grad Dreher und mangelnder Windstärke abgebrochen. Worauf wir zurück zum YCAS geschleppt wurden. An Land wurden die Laser auf verschiedene Trailer geladen, so dass sie bereits für den Europacup Attersee Mitte September bereit waren. Für die Heimfahrt entschieden wir uns für den San Bernardino, da es am Gotthard Stau hatte. Nach einem schönen Sommerwochenende kamen die letzten von uns im strömenden Regen um 23.30 Uhr nach Hause. (Bericht Noortje Pellegrini)

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Weitere Bilder zur PM Ascona

Laser SM Silvaplana – SSTR5 hat Potenzial an der Spitze mitzuhalten

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Die Laser-SM fand vom 22. – 25. August 2016 in Silvaplana statt. Doch richtig los ging es erst am dritten Tag. Das SSTR5-Team, das bereits am Sonntag, 21. August angereist war und eine Woche zuvor an diesem See trainiert hatte, war sehr gut auf diese Schweizermeisterschaft vorbereitet. Alles nötige war da, doch das wichtigste fehlte noch: der Malojawind (Ein Thermikwind, der wegen der allgemeinen Grosswetterlage die ersten zwei Tage nicht entstehen konnte.). Doch nur weil es keinen Malojawind gab, heisst das nicht, dass es windstill war. Am Sonntag, Montag und Dienstag konnten wir bei Nordwind mit 20 Knoten auf dem Wasser trainieren. Der Grund wieso wir bei 20 Knoten Wind keine Regatta segeln konnten, der Nordwind ist zu unregelmässig (zu viele Dreher und Böen). Um die Zeit zu vertreiben spielten die SSTR5-Segler Volleyball, gingen ein wenig auf das Stand-up Paddle oder ruhten sich im Bus aus.

Am Mittwoch drehte der Nordwind gegen Mittag schlagartig nach Süden. Mit diesem Malojawind von 4-5 Windstärken ging es endlich richtig los! Bei einem sehr starken Feld von 28 Laser 4.7 und 36 Laser Radial segelten wir drei anstrengende Läufe. Am Anfang konnten wir gut mithalten. Oftmals rundeten wir die Boje in einer sehr guten Position, die aber meistens nicht gehalten werden konnte. Dies zum Teil wegen Vorwind-Kenterungen, taktischen Fehlentscheiden, oder mangelnder Konzentration. Kurz gesagt: wir haben das Potenzial an der Spitze mitzusegeln. Doch wir konnten diese Leistung nicht immer bis ans Ende durchhalten.

Am Donnerstag kam der Malojawind wieder etwa zur selben Zeit. Dies ermöglichte uns zwei anständige Läufe zu segeln. Von Anfang gelang uns vor allem das Starten und die meisten von uns konnten sich auch verbessern. An diesem Tag waren die Läufe bei etwa 20 Knoten Wind wiederum sehr anstrengend. Im Gegensatz zum Mittwoch konnten einige von uns ihre Top-Ten Plätze bis zum Schluss halten. Mit unseren Resultaten – bei einem Feld, dass viel stärker als erwartet war – waren wir zufrieden. (Bericht Julien Delbeke)

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Schlussresultate

Laser 4.7: Noortje 16., Julien 18., Alessandro 19., Nicole 22., Aaron 25. (mit starken Rückenschmerzen) von 28 Teilnehmern.

Laser Radial: Thomas 17. von 36 Teilnehmern.

Weitere Bilder zur SM Silvaplana

Opti EM 5. Rang – bravo Jonas!

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An der Opti-EM vom 17. – 21. Juli 2016 in Crotone (ITA) holte sich Jonas Domeisen (4. v. l., SCStä) den 5. Schlussrang in der Silver-Fleet. Von 244 Seglerinnen und Seglern aus 11 Ländern mit vier Tagen Wind von 15 – 29 Knoten eine tolle Leistung!

Trainer: Damir Nakrst (SST)

Rangliste

Bilder

Für Jonas ist das zugleich der Abschluss seiner Opti-Karriere. Nach den Sommerferien wird er sich innerhalb des SSTR5-Teams neu orientieren und auf den 420er umsteigen.

Opti – Ein starker Auftritt des SSTR5-Teams in Workum

(S.B.) Die „Dutch youth regatta“ in Workum vom 5.-8. Mai 2016 war eine tolle Regattaserie für unser Opti-Kader. Wer dachte, dass sich Jonas Domeisen mit der EM Qualifikation begnügen würde, hat sich geirrt. Rein rechnerisch war es ihm sogar noch möglich die WM zu erreichen. Dafür musste aber der Letzte der WM ein schlechtes Final segeln. Das ist eine Gewinnereinstellung! Immer  weiter nach vorne schauen! Obwohl Jonas ein hervorragendes Finale gesegelt ist und sich noch verbessern konnte, segelte auch sein direkter Konkurrent ganz gut. Aber hier enttäuscht zu sein wäre völlig fehl am Platz. Das Ziel war die EM zu schaffen. Nun ist die EM Qualifikation erreicht und zwar auf dem besten EM Platz der Selektion.

Nik Burkhard war einer der ersten der Bronzegruppe. Er konnte eigentlich fast nur verlieren. Diesen Druck meisterte er wunderbar. Nik konnte sich bis am Schluss ganz vorne halten! Durch einen Unfall im letzten Lauf (Gegner fuhr ihm am Start in den Rücken) musste er aufgeben. Dadurch wurde ihm ein Platz ganz an der Spitze der Bronzegruppe verwehrte. Aber so wie Nik in Workum gesegelt ist, ist er auf Selektionskurs 2017!

Simon Kaiser war sicher etwas enttäuscht sich in der Emerald Fleet wieder zu finden. Er segelte aber eine sehr gute Finalserie und steigerte sich bis fast an die Spitze seiner Gruppe. Auch Niklas Kaiser konnte eine gute Finalserie segeln und konnte sich auch stetig verbessern.

Jerry-Mo hat in Workum gezeigt, dass er schnell lernt und sich auch bereits gut in einer solchen Umgebung schlagen kann. Gleich beim ersten Mal in Workum die Ivory Fleet zu erreichen ist ein beachtlicher Erfolg! Aus den Rückmeldungen von Ronald habe ich erfahren, dass Oliver Kleisner eine sehr gute Finalserie segelte. Mit Spiez und Workum konnte Oliver somit einen super Optiabschluss ersegeln. Sowohl seine beste PM, wie auch eine sehr gute Auslandsregatta als Umstiegskrönung auf den Laser. Linus Rigling hatte leider auch im Final noch etwas Mühe. Die grösste Baustelle ist hier, die Hektik einer solchen Auslandsregatta zu managen. Bei „kleineren“ Regatten ist Linus voll dabei. Für’s Ausland braucht’s noch etwas mehr Zähne.

SSTR5-Resultate im Feld von 391 Seglerinnen und Segler:
Jonas Domeisen: 33
Nik Burkhard: 125; 13. Bronze
Simon Kaiser: 174; 6. Emerald
Niklas Kaiser: 180; 12. Emerald
Jerry-Mo: 251; 27. Ivory
Oliver Kleisner: 294; 14. Pearl
Linus Rigling: 330; 50. Pearl

Resultate: http://www.dutchyouthregatta.org/Results/Results-2016

Fotos: https://picasaweb.google.com/107645796271948855351/6281307682837462609?authkey=Gv1sRgCK616NKi1OXVCw