Laser/Opti – Trainingslager Bandol

2017_Laser_Bandol_2 2017_Laser_Bandol_3In Bandol, Südfrankreich fand das SSTR5 Laser Winterlager vom 31.12.2016 – 7.1.2017 statt. Unter der Leitung von Theresa konnten Aaron, Alessandro, Julien, Oliver, Noortje, Yves teilnehmen. Die SSTR5 Junioren Jerry-Mo, Linus und Myrlin trainierten auf ihren Optimisten und Joy, die Schwester von Jerry-Mo absolvierte ihr erstes Lasertraining auf dem Meer.

Fünf Familien brachen am Silvestersamstag mit drei Anhängern nach Südfrankreich auf. Nach langer Fahrt trafen sie in den Apartments auf den Hügeln über Bandol ein. Zum Glück konnten die Familien, welche ohne Anhänger unterwegs waren, frühzeitig einkaufen. Heidi und Marc Voillat tischten für die hungrigen Laserjunioren ein kohlenhydratreiches Nachtessen auf. Die Eltern und Optisegler fanden in einem der wenigen offenen Restaurants einen der letzten Tische. Die kitschige Weihnachtsbeleuchtung von der Promenade strahlte durch die Nacht, aber ein Feuerwerk wurde nicht gezündet. Theresa und Alessandro konnten am Samstag nicht mitkommen und flogen am Sonntag via Nizza ein. Sobald sie angekommen waren, stachen die Segler bei mehr als 12 Knoten in See. Leider war Yves an diesem Tag krank und musste im Apartment das Bett hüten. Die Optimisten trainierten strukturiert bei Reinhard Rigling, unterstützt von Lukas Böni und Urs Tappolet. Die Schlauchboote wurden vom YCHorgen und dem SCMännedorf zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an Urs, Lukas und die Segelclubs!

Die ganze Woche wurde bei unterschiedlichen Windstärken zwischen 12 – 35 Knoten und unterschiedlichem Wellengang gesegelt. Die Junioren konnten die Schwierigkeiten verschiedener Wellen erfahren. Viele Startabläufe wurden geübt und das Boothandling konnte verbessert werden. Tagsüber war es meistens sonnig und an den Nachmittagen wurde es bis 15 Grad warm. In der Nacht gingen die Temperaturen aber gegen den Gefrierpunkt. Unser morgendliches Aufwärmprogramm fand jeweils im Freien statt, was doch recht kühl war. Im Verlauf der Woche wurden dann noch alle ausser Alessandro krank. Doch dank der Fürsorge und Kochkunst von Theresa konnten alle immer trainieren. Am Donnerstagmorgen blies der Mistral mit über 45 Knoten, so dass die Gruppe nicht aufs Wasser ging und sich einen freien Morgen gönnte. Stattdessen wurde für die Schule gelernt und Theorie gebüffelt. Am Nachmittag nahm der Wind etwas ab und die meisten konnten aufs Wasser gehen. Es war aber kalt, jedoch nicht so kalt, wie in der Schweiz. Theresa schlauchte die Junioren so lange, dass sie selber fast am Motorboot angefroren wäre. Am Freitagnachmittag war Flaute und deshalb wurde alles Material auf die Anhänger geladen. So ging es am Samstagmorgen früh nach Hause. Die Fahrt war sehr lang, deshalb war es im Bus sehr unruhig (aber lustig). Am Samstagabend spät luden wir die Boote in Zürich bei Schnee und Eisglätte ab. Definitiv kein Segelwetter in Zürich. Es war ein tolles Lager!!! Wir genossen auch die mediterrane Küche und die tolle Aussicht. Danke an alle, speziell an Theresa! Ohne ihre Bereitschaft, hätte das Lager nicht stattgefunden.

(Text: Oliver Kleisner)