Laser 4.7 – EM 2017 vom 17. – 22. April in Murcia

Von Hyères (F) reisten wir nach dem viertägigen Europacup am Mittwoch 12. April nach Murcia (E) an der Levante (Ostküste) ab. In den ersten drei Tagen trainierten wir intensiv täglich bei 12 Knoten 1-2 Stunden lang. Am Sonntag ruhten wir uns alle noch mal aus, damit wir fit für den Regattastart waren. Wir standen täglich um 7:30 Uhr für den ersten Morgensport auf. Von 8:15 bis 9:00 Uhr speisten wir gemütlich am hoteleigenen Buffet. Da der erste Start immer auf 13 Uhr gelegt wurde, konnten wir uns Zeit nehmen und uns auf den Tag vorbereiten.

Am Montag waren alle top motiviert und verliessen den Hafen von Los Alcazares um die Mittagszeit. Bei 7-10 Knoten konnten wir nicht Punkten, aber zum Glück waren nicht mehr als zwei Läufe pro Tag möglich. Um das Meerwasser aus unseren Kleidern herauszubekommen gingen wir eine Runde im Pool baden. Dank der Sonne waren wir am Abend ausgepowert und gingen früh schlafen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Der zweite Tag verlief ähnlich wie der erste. Wir führten unsere tägliche Routine aus. Bei drehendem und leichtem Wind waren die Gegner viel erfahrener. Es lief nicht sehr gut für das Team, dennoch hatte ein Schweizer die Führung übernommen, nämlich Felix Baudet. Nach dem Debriefing huschten wir auf unsere Zimmer und schliefen dann auch schnell ein.

Am Mittwoch war das Team aufgeregt, weil viel Wind angesagt war. Sogar so viel dass der Start verschoben wurde. Das Warten hatte nach zwei Stunden ein Ende weil die Wettfahrtleitung entschieden hatte, dass es heute zwei Läufe geben würde. Drei Leute des Teams konnten mit ihrem Können und ihrer Kraft ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Julien ersegelte sich sogar einen 13 Platz. Doch leider reichte ihm das wegen einem Punkt nicht für die nächst bessere Gruppe.

Weil für den Donnerstag noch mehr Wind angesagt war, bereiteten wir uns auf einen Tag ohne Segeln vor. Wie vermutet gab es zu viel Wind, die Wettfahrtleitung hatte 30 Knoten in den Böen gemessen. Nachdem die Flagge AP für Startverschiebung während zwei Stunden hochgezogen worden war, legten wir die Segelkleidung ab und wechselten zu unseren Alltagskleidern. Als nach zwei Stunden der Start nochmal verschoben worden war, wurde allen klar, dass es an diesem Tag nichts mehr mit Segeln werden würde und wir durften im Basketballspiel unsere Energie ablassen.

Der Freitag begann wie üblich mit Morgensport und einem darauffolgenden Frühstück. Da fast gleich viel Wind angesagt war wie am vorherigen Tag erwarteten wir dasselbe Prozedere, doch waren wir bereit für alle Eventualitäten. Am Nachmittag kündigte die Wettfahrtleitung an, dass nur die Gold-Fleet den Hafen verlassen würde und wir gingen gemächlich Einkaufen.

Nach den letzten Tagen waren wir wieder ausgeruht und die Wettfahrtleitung entschied direkt, dass wir am Samstag nochmal drei Läufe zu segeln haben.  Julien und Alessandro teilten sich die ersten beiden Plätze der Emerald-Fleet. Gefolgt mit ein bisschen Abstand von Niklas, Oliver und Aaron.

Leo segelte als einziger in der Bronze-Fleet und war leider nicht so erfolgreich. Am Sonntagmorgen um 5 Uhr sollten wir uns treffen. Doch leider hatte ein Zimmer ganz verschlafen und die Abfahrt verzögerte sich um 35 Minuten. Als Wiedergutmachung dürfen diese die nächsten drei Berichte schreiben(inkl. diesem). Am Montag, 24. April um 4 Uhr in der Früh kamen wir in Zürich an und konnten zum Glück ausschlafen, da noch Ferien waren. (Bericht: Oliver Kleisner)