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Laser Radial – Schweizermeisterschaft am Bielersee

(Bericht für einmal in einer etwas anderen „Aufmachung“)

Ort: Ipsach / Bielersee

Datum: Donnerstag, 18. bis Sonntag, 21. Mai 2017

Anreise:

Donnerstag:

Freitag:

Samstag:

Sonntag:

Zusammenfassung:

Laser – PM Versiox Oliver und Jonas erreichten Podestplätze

Am Samstag, 29. April 2017 segelten wir vier sehr gute Läufe mit konstantem, aber leichtem Wind und kleinen Drehern. Die Ergebnisse waren sehr unterschiedlich. Julien segelte seine erste Regatta auf dem Radial als Vorbereitung für die Radial SM. Mit zwei Frühstarts kann man vorne halt nicht mitsegeln. Oliver war nach dem ersten Tag auf dem 4. Platz. Er könnte mit einem guten Sonntag noch das Podest erreichen. Jonas musste seine direkten Verfolger nach dem ersten Tag am Sonntag kontrollieren. Die Punkte waren sehr dicht, da war noch alles möglich!

Am Sonntag, 30. April mussten wir zuerst lange warten. Schlussendlich kam der Wind dann doch noch. Er war konstant und drehte stark. Durch das lange Warten konnten wir nur noch einen Lauf segeln. Oliver und Jonas konnten die Leichtwind Regatta auf dem Podest hinter Joshua beenden! (Bericht: Léo und Oliver)

Rangliste 4.7

Rangliste Radial

Laser 4.7 – EM 2017 vom 17. – 22. April in Murcia

Von Hyères (F) reisten wir nach dem viertägigen Europacup am Mittwoch 12. April nach Murcia (E) an der Levante (Ostküste) ab. In den ersten drei Tagen trainierten wir intensiv täglich bei 12 Knoten 1-2 Stunden lang. Am Sonntag ruhten wir uns alle noch mal aus, damit wir fit für den Regattastart waren. Wir standen täglich um 7:30 Uhr für den ersten Morgensport auf. Von 8:15 bis 9:00 Uhr speisten wir gemütlich am hoteleigenen Buffet. Da der erste Start immer auf 13 Uhr gelegt wurde, konnten wir uns Zeit nehmen und uns auf den Tag vorbereiten.

Am Montag waren alle top motiviert und verliessen den Hafen von Los Alcazares um die Mittagszeit. Bei 7-10 Knoten konnten wir nicht Punkten, aber zum Glück waren nicht mehr als zwei Läufe pro Tag möglich. Um das Meerwasser aus unseren Kleidern herauszubekommen gingen wir eine Runde im Pool baden. Dank der Sonne waren wir am Abend ausgepowert und gingen früh schlafen, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

Der zweite Tag verlief ähnlich wie der erste. Wir führten unsere tägliche Routine aus. Bei drehendem und leichtem Wind waren die Gegner viel erfahrener. Es lief nicht sehr gut für das Team, dennoch hatte ein Schweizer die Führung übernommen, nämlich Felix Baudet. Nach dem Debriefing huschten wir auf unsere Zimmer und schliefen dann auch schnell ein.

Am Mittwoch war das Team aufgeregt, weil viel Wind angesagt war. Sogar so viel dass der Start verschoben wurde. Das Warten hatte nach zwei Stunden ein Ende weil die Wettfahrtleitung entschieden hatte, dass es heute zwei Läufe geben würde. Drei Leute des Teams konnten mit ihrem Können und ihrer Kraft ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Julien ersegelte sich sogar einen 13 Platz. Doch leider reichte ihm das wegen einem Punkt nicht für die nächst bessere Gruppe.

Weil für den Donnerstag noch mehr Wind angesagt war, bereiteten wir uns auf einen Tag ohne Segeln vor. Wie vermutet gab es zu viel Wind, die Wettfahrtleitung hatte 30 Knoten in den Böen gemessen. Nachdem die Flagge AP für Startverschiebung während zwei Stunden hochgezogen worden war, legten wir die Segelkleidung ab und wechselten zu unseren Alltagskleidern. Als nach zwei Stunden der Start nochmal verschoben worden war, wurde allen klar, dass es an diesem Tag nichts mehr mit Segeln werden würde und wir durften im Basketballspiel unsere Energie ablassen.

Der Freitag begann wie üblich mit Morgensport und einem darauffolgenden Frühstück. Da fast gleich viel Wind angesagt war wie am vorherigen Tag erwarteten wir dasselbe Prozedere, doch waren wir bereit für alle Eventualitäten. Am Nachmittag kündigte die Wettfahrtleitung an, dass nur die Gold-Fleet den Hafen verlassen würde und wir gingen gemächlich Einkaufen.

Nach den letzten Tagen waren wir wieder ausgeruht und die Wettfahrtleitung entschied direkt, dass wir am Samstag nochmal drei Läufe zu segeln haben.  Julien und Alessandro teilten sich die ersten beiden Plätze der Emerald-Fleet. Gefolgt mit ein bisschen Abstand von Niklas, Oliver und Aaron.

Leo segelte als einziger in der Bronze-Fleet und war leider nicht so erfolgreich. Am Sonntagmorgen um 5 Uhr sollten wir uns treffen. Doch leider hatte ein Zimmer ganz verschlafen und die Abfahrt verzögerte sich um 35 Minuten. Als Wiedergutmachung dürfen diese die nächsten drei Berichte schreiben(inkl. diesem). Am Montag, 24. April um 4 Uhr in der Früh kamen wir in Zürich an und konnten zum Glück ausschlafen, da noch Ferien waren. (Bericht: Oliver Kleisner)

Opti – Erfolgreiche SSTR5 Seglerinnen und Segler an der PM in Lugano

Von Sebi Beer

Wir sind erfolgreich in die Saison 2017 gestartet! Die erste PM vom 18./19. März 2017 oder die dritte der Optisaison 2016/17 fand im sonnigen Lugano statt. Das tolle: Wir hatten sogar Wind – zumindest teilweise. Am Samstag fanden drei Läufe und am Sonntag ein Lauf statt.

Die Segler waren bereit für die Regattaserie. Gut vorbereitet und fokussiert ist der Start geglückt, niemand hat „verschlafen“. Liegt es an meinem neuen Wecker oder daran, dass wir viel Zeit in (mentale) Vorbereitungen investiert haben? Die meist leichten, teilweise stark drehenden und böigen Winde von 2 – 4 Bf. waren nicht leicht zu meistern. Zwischen Erfolg und Enttäuschung lag oft nur „en doofe Winddräier“. Die Motivation und der Wille es nochmals zu versuchen – an sich zu arbeiten – war gross. Eine tolle Gruppe, eine tolle Leistung. Frei aus dem Kopf war das für den grossteil des Teams die bisher beste PM überhaupt!

Rang von 119 Teilnehmern
2 Maxime
4 Simon
16 Ben
25 Nik
26 Myrlin
38 Jerry-Mo
52 Yannick
66 Annina
97 Theo
103 Liam

Rangliste mit den Detailangaben

Laser/Opti – Trainingslager Bandol

2017_Laser_Bandol_2 2017_Laser_Bandol_3In Bandol, Südfrankreich fand das SSTR5 Laser Winterlager vom 31.12.2016 – 7.1.2017 statt. Unter der Leitung von Theresa konnten Aaron, Alessandro, Julien, Oliver, Noortje, Yves teilnehmen. Die SSTR5 Junioren Jerry-Mo, Linus und Myrlin trainierten auf ihren Optimisten und Joy, die Schwester von Jerry-Mo absolvierte ihr erstes Lasertraining auf dem Meer.

Fünf Familien brachen am Silvestersamstag mit drei Anhängern nach Südfrankreich auf. Nach langer Fahrt trafen sie in den Apartments auf den Hügeln über Bandol ein. Zum Glück konnten die Familien, welche ohne Anhänger unterwegs waren, frühzeitig einkaufen. Heidi und Marc Voillat tischten für die hungrigen Laserjunioren ein kohlenhydratreiches Nachtessen auf. Die Eltern und Optisegler fanden in einem der wenigen offenen Restaurants einen der letzten Tische. Die kitschige Weihnachtsbeleuchtung von der Promenade strahlte durch die Nacht, aber ein Feuerwerk wurde nicht gezündet. Theresa und Alessandro konnten am Samstag nicht mitkommen und flogen am Sonntag via Nizza ein. Sobald sie angekommen waren, stachen die Segler bei mehr als 12 Knoten in See. Leider war Yves an diesem Tag krank und musste im Apartment das Bett hüten. Die Optimisten trainierten strukturiert bei Reinhard Rigling, unterstützt von Lukas Böni und Urs Tappolet. Die Schlauchboote wurden vom YCHorgen und dem SCMännedorf zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank an Urs, Lukas und die Segelclubs!

Die ganze Woche wurde bei unterschiedlichen Windstärken zwischen 12 – 35 Knoten und unterschiedlichem Wellengang gesegelt. Die Junioren konnten die Schwierigkeiten verschiedener Wellen erfahren. Viele Startabläufe wurden geübt und das Boothandling konnte verbessert werden. Tagsüber war es meistens sonnig und an den Nachmittagen wurde es bis 15 Grad warm. In der Nacht gingen die Temperaturen aber gegen den Gefrierpunkt. Unser morgendliches Aufwärmprogramm fand jeweils im Freien statt, was doch recht kühl war. Im Verlauf der Woche wurden dann noch alle ausser Alessandro krank. Doch dank der Fürsorge und Kochkunst von Theresa konnten alle immer trainieren. Am Donnerstagmorgen blies der Mistral mit über 45 Knoten, so dass die Gruppe nicht aufs Wasser ging und sich einen freien Morgen gönnte. Stattdessen wurde für die Schule gelernt und Theorie gebüffelt. Am Nachmittag nahm der Wind etwas ab und die meisten konnten aufs Wasser gehen. Es war aber kalt, jedoch nicht so kalt, wie in der Schweiz. Theresa schlauchte die Junioren so lange, dass sie selber fast am Motorboot angefroren wäre. Am Freitagnachmittag war Flaute und deshalb wurde alles Material auf die Anhänger geladen. So ging es am Samstagmorgen früh nach Hause. Die Fahrt war sehr lang, deshalb war es im Bus sehr unruhig (aber lustig). Am Samstagabend spät luden wir die Boote in Zürich bei Schnee und Eisglätte ab. Definitiv kein Segelwetter in Zürich. Es war ein tolles Lager!!! Wir genossen auch die mediterrane Küche und die tolle Aussicht. Danke an alle, speziell an Theresa! Ohne ihre Bereitschaft, hätte das Lager nicht stattgefunden.

(Text: Oliver Kleisner)