Archiv » 2014


Opti – erfolgreiche SSTR5 Seglerin und Segler an der EM und NAM

Bei der erstmaligen Teilnahme von SSTR5 Seglern an Kontinentalmeisterschaften gab es gleich die ersten zwei Podestplätze zu feiern! Noch nie zuvor konnte die Schweiz bei diesen Anlässen eine Medaille erobern. Die intensivierten Trainings mit dem DIRT und auch im Winterhalbjahr mit dem Talent Pool haben dazu geführt, dass sich die Schweizer immer mehr der Weltspitze annähern. Dass es die Schweizer Optimisten früher oder später auf ein Podest schaffen würden, war eine Frage der Zeit. Dass dies nun den SSTR5 Seglern gelungen ist, ist eine kleine Sensation. Es ist der krönende Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison.

Jannik Brunner (Mitglied SCStä) bestritt vom 9.-16. Juli in Nayarit, Mexico, die Nordamerikanische Meisterschaft (NAM) zusammen mit 3 weiteren Schweizer Seglern. Im Einzelklassement belegte er am Ende den guten 23. Platz in der Silber Fleet der 58 teilnehmenden Jungen. Im Team Racing Nations Cup erreichte Jannik mit dem Schweizer Team nach Siegen über Chile, Uruguay, Brasilien und Argentinien den hervorragenden 3. Rang hinter Singapur und Chile.

Martina Müller (Mitglied YCH) war vom 12.-20. Juli in Dun Laoghaire, Irland, an der Europäschen Meisterschaft der Optimisten. Diese Meisterschaft wird nach Geschlechtern getrennt durchgeführt. Nach 9 Läufen erreichte Martina den sensationellen 3. Rang in der Gold Fleet der 51 teilnehmenden Mädchen. Vor ihr konnten sich die Rumänin Ebru Bolat auf dem ersten und die Spanierin Iset Segura auf dem zweiten Rang platzieren. In der ewigen Bestenliste aller Schweizer EM Opti Teilnehmer übernimmt Martina damit mit Abstand Platz EINS; vor allen anderen Jungen und Mädchen!

Ein grosses Dankeschön an den SSTR5-Trainer Sebi Beer und die Eltern, welche im Hintergrund sehr viel zur Teilnahme und dem Erfolg beigetragen haben!

Links:
Offizielle Web Seite NAM

Team SUI Blog, NAM

Offizielle Web Seite EM
Team SUI Blog, EM

Laser – EC Warnemünde

Nach 14,5 Stunden Autofahrt im SSTR5-Teambus kamen wir endlich am Freitagmorgen zum EC vom 5. bis 9. Juli 2014 in Warnemünde an. Es erwartete uns Sonnenschein und eine leichte Brise und wir trainierten am Nachmittag. Am Abend holte Theresa Nadine und Sabine (mit Verstärkung) von der Fähre in Rostock ab. Sie kamen direkt von der EM aus Dänemark.

Am Samstag begann die Regatta mit Flaute. Wir nutzten die Zeit um Warnemünde zu erkunden.

Am Sonntag erwarteten uns leichte, drehende Winde. Glücklicherweise frischte der Wind am Montag auf. Das Komitee der 4.7 hatte Probleme beim Ankern. Dies führte dazu, dass die 4.7 drei Stunden bei grossen Wellen warten mussten. Annika wurde es schlecht, was sich auf Nadine bis ins Radialfeld übertrug und in einem „leicht verschmutzten“ Teppich endete. Theresa musste ihr Jobprofil um Raum- und Krankenpflegerin erweitern.

Weitere gute Resultate bei den Radial wurden am Montag durch ein Gewitter verhindert. (Luca zwischenzeitlich 3. und Sabine 6.). Die 4.7 mussten einen Lauf bei sehr drehenden Winden segeln.

Die Resultate fielen unterschiedlich aus. Für die Radialmädels war es eine Trainingsregatta, da sie direkt von Dänemark kamen. Bei den 4.7 sorgte Felizia für gute Resultate; sie segelte alle Läufe ausser dem letzten unter den Top 10.

Am letzten Tag konnten wir einmal ein gemütliches, erholsames Segeln auf einem Museumsschiff und unsere Seetauglichkeit testen. Am Donnerstagabend kamen wir wieder genau nach 14,5 Stunden Fahrt in Zürich an. Es folgten zwei Tage Erholung vor dem Start zum ZSV-Walenseelager in Unterterzen.

Resultate/Bilder: EC Warnemünde

Laser – Jugend EM Dänemark

Dank vorverlängerten Sommerferien und guten Resultaten in den vorherigen Regatten, konnten Nadine und Sabine Ultsch an der Radial Jugend EM vom 26. Juni bis 3. Juli 2014 in Dänemark teilnehmen.

Nach zwei Tagen Reise und zwei Tagen Training startete die EM. Sabine fiel mit einem eleganten Salto am zweitletzten Tag vor der ersten Regatta vom Fahrrad. Knie und Hand waren offen, Handy, Hose und Jacke kaputt. Die Eröffnungsfeier war enttäuschend und nicht EM würdig. Zu Beginn sorgten Regen und viele Wolken für leichte und drehende Winde. Trotzdem konnten alle Läufe gesegelt werden. Gegen Ende der Regattaserie kam Starkwind auf und die zwei letzten Läufe wurden bei teilweise mehr als 25 Knoten gesegelt. Es war sehr schwierig konstante Resultate zu segeln. Unser Ziel, die erste Hälfte, verpasste Nadine (46.) wegen zwei schlechten Läufen und einem BFD knapp. Sabine (34.) erreichte ihr gesetztes Ziel. Allerdings sind beide davon überzeugt in Zukunft die Resultate „toppen“ zu können.

Resultate/Bilder: EM Dänemark

Opti – EM- und NAM-Qualifikation erreicht

So erfolgreich wir auch in der Schweiz waren, das eigentliche Ziel war die Qualifikation für die Europameisterschaft. Die Selektion für die EM oder WM findet an zwei ausländischen Regatten statt. Dieses Jahr waren dies Cannes (F) an Ostern und Workum (NL) an Auffahrt. Die besten fünf Schweizer werden an die WM geschickt. Dann kommen vier Knaben und drei Mädchen, die an die EM gehen dürfen. Da die Schweiz letztes Jahr an der Weltmeisterschaft als Nation sehr gut abgeschnitten hatte, wurde sie auch an die Nordamerikanische Meisterschaft (NAM) eingeladen. Dafür konnten sich vier weitere Schweizer qualifizieren. Weiter musste bisher jeder Segler mindestens in den Top 18 sein, um an eine Meisterschaft zu gehen.

Mit den erfolgreichen Resultaten in der Schweiz waren wir alle sehr zuversichtlich, dass es diese Saison mindestens jemand aus dem Team an die EM schafft. Doch leider waren für unsere Segler die Bedingungen im Ausland sehr schwierig.

Jannik Brunner war lange als 10ter ganz knapp dran, beendete die Selektion aber mit Rang 12. Um sich für die EM zu qualifizieren, hätte es einen 9ten Selektionsrang benötigt. Leider beendete ein sehr schlechter Tag in Workum seine Chancen auf einen EM Platz. Jannik konnte sich aber wieder fangen und selektionierte sich für die NAM. Laut Sebi Beer nimmt er auch teil.

Martina Müller erging es im Ausland nicht viel besser. Sie beendete die Selektion leider auf dem 21. Rang. Simona Hegi hatte die Selektion schon in der Schweiz mit einem 31. PM-Rang verpasst. Auch im Ausland fand Simona leider nicht ihre Form und konnte ihr Potential nicht ausschöpfen.

Diese Woche hat der Vorstand von Swiss Optimist entschieden, trotz der nicht erreichten Top 18 die drei besten Schweizer Mädchen – darunter Martina Müller – an die EM zu schicken. Mit ein Grund war, dass die Schweiz so an der EM in die Nationenwertung aufgenommen wird; es braucht dazu mindestens zwei Mädchen die teilnehmen. Und Martina hat zugesagt!

Opti – Schweizer Saison 2013/14 erfolgreich beendet

„Es freut mich sehr, dass wir das bisher beste Resultat der SSTR5 Geschichte erreicht haben!“ lautete das Fazit von Sebi Beer, SSTR5 Opti-Trainer. Mit Jannik Brunner als 7ter und Martina Müller als 9te, haben wir einen Segler und eine Seglerin in den Top 10! Martina holte sich zum zweiten Mal in Serie den Pokal als bestes Mädchen. Zudem ist erwähnenswert, dass dieses Jahr die Schweizer Regatten mit guten Wind und vielen Läufen gesegnet waren. Dies wertet die hervorragenden Resultate zusätzlich auf. Auch die anderen SSTR5 Opti-Seglerinnen und -Segler haben ausgezeichnete Leistungen vollbracht. Das ganze Team ist motiviert und zeichnet sich durch ein hohes Engagement aus.

Die Punktemeisterschaft (PM) ist quasi die Schweizer „Liga“ im Segelsport, d.h. die Jahresrangliste. Bei den Optis besteht sie aus 5 PMs und die Schweizer Meisterschaft (SM). Wie bereits erwähnt, startet diese PM mit der SM im August und endet mit der letzten PM vor den Sommerferien. Seglerinnen und Segler welche die Selektion für die Europa- (EM) oder Weltmeisterschaft (WM) segeln, müssen die ersten 30 in der Punktemeisterschaftsrangliste erreichen. Das ist eine der Selektionsbedingungen.