Swiss Sailing Team Region 5

Opti – Ein starker Auftritt des SSTR5-Teams in Workum

(S.B.) Die „Dutch youth regatta“ in Workum vom 5.-8. Mai 2016 war eine tolle Regattaserie für unser Opti-Kader. Wer dachte, dass sich Jonas Domeisen mit der EM Qualifikation begnügen würde, hat sich geirrt. Rein rechnerisch war es ihm sogar noch möglich die WM zu erreichen. Dafür musste aber der Letzte der WM ein schlechtes Final segeln. Das ist eine Gewinnereinstellung! Immer  weiter nach vorne schauen! Obwohl Jonas ein hervorragendes Finale gesegelt ist und sich noch verbessern konnte, segelte auch sein direkter Konkurrent ganz gut. Aber hier enttäuscht zu sein wäre völlig fehl am Platz. Das Ziel war die EM zu schaffen. Nun ist die EM Qualifikation erreicht und zwar auf dem besten EM Platz der Selektion.

Nik Burkhard war einer der ersten der Bronzegruppe. Er konnte eigentlich fast nur verlieren. Diesen Druck meisterte er wunderbar. Nik konnte sich bis am Schluss ganz vorne halten! Durch einen Unfall im letzten Lauf (Gegner fuhr ihm am Start in den Rücken) musste er aufgeben. Dadurch wurde ihm ein Platz ganz an der Spitze der Bronzegruppe verwehrte. Aber so wie Nik in Workum gesegelt ist, ist er auf Selektionskurs 2017!

Simon Kaiser war sicher etwas enttäuscht sich in der Emerald Fleet wieder zu finden. Er segelte aber eine sehr gute Finalserie und steigerte sich bis fast an die Spitze seiner Gruppe. Auch Niklas Kaiser konnte eine gute Finalserie segeln und konnte sich auch stetig verbessern.

Jerry-Mo hat in Workum gezeigt, dass er schnell lernt und sich auch bereits gut in einer solchen Umgebung schlagen kann. Gleich beim ersten Mal in Workum die Ivory Fleet zu erreichen ist ein beachtlicher Erfolg! Aus den Rückmeldungen von Ronald habe ich erfahren, dass Oliver Kleisner eine sehr gute Finalserie segelte. Mit Spiez und Workum konnte Oliver somit einen super Optiabschluss ersegeln. Sowohl seine beste PM, wie auch eine sehr gute Auslandsregatta als Umstiegskrönung auf den Laser. Linus Rigling hatte leider auch im Final noch etwas Mühe. Die grösste Baustelle ist hier, die Hektik einer solchen Auslandsregatta zu managen. Bei „kleineren“ Regatten ist Linus voll dabei. Für’s Ausland braucht’s noch etwas mehr Zähne.

SSTR5-Resultate im Feld von 391 Seglerinnen und Segler:
Jonas Domeisen: 33
Nik Burkhard: 125; 13. Bronze
Simon Kaiser: 174; 6. Emerald
Niklas Kaiser: 180; 12. Emerald
Jerry-Mo: 251; 27. Ivory
Oliver Kleisner: 294; 14. Pearl
Linus Rigling: 330; 50. Pearl

Resultate: http://www.dutchyouthregatta.org/Results/Results-2016

Fotos: https://picasaweb.google.com/107645796271948855351/6281307682837462609?authkey=Gv1sRgCK616NKi1OXVCw

Opti – Super Jonas!

Jonas Domeisen (SCStä) beendet die PM Saison 2015/16 auf dem hervorragenden 7 Platz: Opti PM Jahresrangliste

Herzliche Gratulation – Sebi Beer und das ganze SSTR5-Team wünschen dir weiterhin viel Erfolg!

Opti: „Ich bin sehr zufrieden mit allen!“

Dies die Aussage des Trainers Sebi Beer nach dem Wochenende vom 23./24. April 2016 in Spiez. „Mein SSTR5 Opti-Team hat an dieser PM super gesegelt und bei den 113 Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Einsatz gezeigt. Bei mühsamen Bedingungen waren alle immer sehr motiviert.“

Am Samstag, 23. April waren die Temperaturen noch etwas gnädiger. Doch der Wind liess erst auf sich warten. Nach einer Weile schickte die Regattaleitung die Segler aufs Wasser; Südost-Wind war aufgekommen. Der erste Start war gleich ein Massenfrühstart. Danach ging es mit Blackflag weiter und beide Gruppen konnten ohne Verzögerung starten. Doch der Wind hielt nicht durch und der Lauf wurde abgebrochen. Ein Blick nach Norden zeigte aber Hoffnung. Die Regenwand brachte nicht nur Nässe sondern auch Wind mit. Ein Lauf mit super Windbedingungen konnte gesegelt werden. Obwohl es saugruusig war, fanden sich an Land viele fröhliche Gesichter die sich fragten, warum nicht noch ein weiterer Lauf gesegelt werden konnte. Es war doch grad so schön mit dem Wind!

Am Sonntag, 24. April standen wir bereits 9.30 Uhr segelbereit in der nassen Kälte vor dem Club. Weil Regen alleine nicht genug war, mischte sich noch Kälte und Schnee mit ein. Doch der Wind zeigte sich von Anfang an von der guten Seite. Ein super Lauf konnte gesegelt werden. Nach dem Start des zweiten Laufs schlief der Wind kurzzeitig ein. Bereits war ein neuer Wind gut sichtbar im Anflug. Die Regattaleitung hisste darauf hin die Flaggen für „Abbruch, keine weiteren Wettfahrten mehr für heute“ – bitte was? Ups, falsche Flaggen gezogen und leider etwas spät bemerkt…

Rangliste PM Spiez:

7 Simon Kaiser
18 Nik Burkhard
27 Linus Rigling
33 Jonas Domeisen
40 Oliver Kleisner
58 Yannick Kuster
70 Niklas Kaiser (1 x BFD)
72 Ben Tresky
80 Annina Eberle
82 Myrlin Tappolet

 

34th Garda Optimist Meeting – bravo Jonas!

Die 34igste Austragung der bekannten Opti-Regatta vor Riva sorgte wie jedes Jahr für beachtliche Werte: 900 Seglerinnen und Segler aus 30 Nationen fanden über die Ostertage vom 25. – 28. März 2016 auf dem bekannten Regattarevier traumhafte Bedingungen vor. Ohne wenn und aber gab es vier Tage Sonnenschein und Wind von den beiden richtigen Seiten. Also beste Gardasee-Konditionen.

Von der SSTR5 nahmen Jonas Domeisen (SUI 1711, SCStä), Oliver Kleisner (SUI 1682, SCMd) und Linus Rigling (SUI 1705, ZYC) teil. Im Rahmen eines überregionalen Trainings und Regatta-Coachings mit sechs Seglern reisten die Junioren und deren Betreuer am Sonntagabend direkt von der PM Ascona nach Riva an den Gardasee. Nach einem freien Tag mit einem Ausflug auf die Burganlage von Arco trainierten Oliver und Linus zwei Tage intensiv mit dem polnischen Nationalcoach. Jonas wurde während des Trainings und an den Regattatagen durch das DIRT betreut. Sonniges Wetter und wunderbare Segelbedingungen bildeten einen hervorragenden Rahmen für das Training und die anschliessende Regatta-Serie. Die Wettersituation brachte jeden Tag zuerst Nordwind und dann die berühmte Ora aus Süden mit 12 bis 27 Knoten Wind. Die Segler waren gefordert von den grossen Feldern, den entsprechenden Startverhältnissen und den kurzen, steilen Wellen.

Resultate: Jonas erreichte in der „Silver-Fleet“ den beachtlichen 51 Schlussrang von 134 Teilnehmern! Von den insgesamt 27 Schweizer Teilnehmerinnen und Teilnehmern platzierte er sich auf dem 9. Rang. Oliver belegte in der Emerald-Fleet den Rang 82, Linus in der Pearl-Fleet den 83. Rang. Die beiden Junioren waren das erste Mal dabei und machten erste intensive Erfahrungen.

Opti – guter Jahresauftakt an der PM Ascona

Am Wochenende 19./20. März 2016 fand die erste Opti-PM mit 98 Teilnehmern in diesem Jahr statt. Für das Wochenende war in Ascona viel Sonnenschein und kein Wind angesagt. Bekanntermassen entwickelt sich auf dem Lago Maggiore bei schönem Wetter eine Thermik. Obwohl am Samstag kein Wind sichtbar war, entschied die Regattaleitung aufs Wasser zu gehen. Nach etwas über einer halben Stunde schleppen konnte neben den Brissago Inseln zur ersten Wettfahrt gestartet werden. Der erste Lauf war, was die Windbedingungen anging, noch etwas holprig. Aber die Läufe zwei und drei konnten mit recht konstanten knappen 10 Knoten gesegelt werden. Da die Sonne bereits kurz vor dem Berghorizont war, entschied die Regattaleitung danach abzubrechen. Da für Sonntag das selbe Wetter angesagt war, konnten wir gemütlich ausschlafen. Die Thermik kommt erst auf den Nachmittag. Leider lief der Wind am Sonntag etwas spät an. Aber es konnten trotzdem zwei Läufe gesegelt werden. Ende des letzten Laufes war der Wind superschön und beim Zurücksegeln zierten einige Schaumkronen die Wellen des Lago Maggiore.

Rangliste SSTR5-Team (Das Niveau unter die ersten 20 zu kommen, war sehr hoch!):
21 Simon Kaiser (Bravo: eines seiner besten Resultate)
28 Jonas Domeisen
47 Oliver Kleisner
50 Niklas Kaiser
52 Ben Tresky
61 Annina Eberle
66 Linus Rigling
75 Yannick Kuster
86 Myrlin Tappolet

Ein tolles Wochenende, an dem viel gelernt wurde

Wie setze ich mir Ziele an einem Wettkampf? Das war für die Meisten das zentrale Lernthema. Ein Ziel setzen und danach evaluieren, ob das Ziel erreicht wurde. Dabei sind andere Aspekte, wie zum Beispiel der Rang, nebensächlich. Schrittweise die einzelnen Puzzleteile verstehen, lernen, festigen und perfektionieren, um irgendwann in der Zukunft das gelernte als Ganzes zu einem guten Resultat zu führen. Abkürzungen gibt’s keine und führen langfristig auch zu keinen konstanten Ergebnissen.

Nik Burkard (leider verletzt) war ein super Hilfstrainer, der seinen Kolleginnen und Kollegen auf dem Trainerboot immer hilfsbereit zur Seite stand und auf dem Wasser viel beobachten konnte. Die Landbetreuung durch die Familien Kuster-Schiess,  Tresky und Tappolet war sehr gut (Einstufung Sebi Beer: 5 von 5 Sterne; Feuertaufe erfolgreich bestanden :-)